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Über uns

In unserer Arbeit ist es uns wichtig, mit Menschen und Tieren in Kontakt zu sein und über gemeinsame Handlungen schöne und lehrreiche Erlebnisse zu schaffen. Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen dabei zu begleiten einen harmonischen Zugang zu sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt zu finden und zu stärken. Pferde sind für uns dabei ein wunderbarer Begleiter. Im Zusammensein mit diesen sensiblen Tieren bieten sich so vielfältige Zugänge und Chancen für persönliches Wachstum.

Praxis

Die „Praxis für Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Kaiser- Friedrich in Dortmund-Menglinghausen und wurde 1993 von Frau Rita Hölscher gegründet. Nach fast 30 jährigem Bestehen wird im Oktober 2021 die Praxis an Frau Randi Regener übergeben. Seit 2008 ist die Anlage eine anerkannte Einrichtung des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR).

Eine solche Anerkennung ist ein Qualitätssiegel des größten deutschen Fachverbandes im Therapeutischen Reiten und setzt spezielle räumliche und personelle Gegebenheiten voraus. Weiterhin ist die Praxis Ausbildungsstandort für den „Staatlich anerkannten Aufbaubildungsgang“ des DKThRs, welcher in Dortmund mit dem Gisbert -von- Romberg -Berufskolleg durchgeführt wird. Die Zusammenarbeit wird auch unter der neuen Praxisleitung weitergeführt.

Die Praxis für Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd wird derzeit von ca.80 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besucht. Neben der Frühförderung mit dem Pferd bietet die Praxis auch Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren im Gruppen- oder Einzelsetting , unter anderem im Rahmen der Wiedereingliederungshilfe gem. § 35a SGB VIII an.

Weiterhin sind wir eine offiziell a nerkannte Einrichtung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen für den Tätigkeitsbereich der „Unterstützung im Alltag“.
Um eine professionelle und individuelle Begleitung der unterschiedlichen Zielgruppen zu gewährleisten, setzt die Praxis auf ein Multiprofessionelles Team (Diplom-PädagogInnen, Soziale ArbeitInnen, ErzieherInnen und MotopädInn en). Alle MitarbeiterInnen haben eine pädagogische Grundausbildung und eine entsprechende weitere Qualifikation im Bereich des Pferdsports bzw. befinden sich in Ausbildung. Hinzu kommt noch eine spezifische Weiterbildung im Bereich des Einsatzes des Pferdes in der pädagogischen Arbeit.
Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd (HFP)

Mitarbeiterinnen

Mitarbeiterinnen in Ausbildung

Mitarbeiterinnen in Elternzeit

Unsere Pferde

Der Praxis stehen ca. 20 Ponys und Pferde zu Verfügung, die speziell für die Heilpädagogische Arbeit ausgebildet und regelmäßig weiter trainiert werden. Für den Bereich der Förderung werden in der Regel Ponys oder kleine Pferde eingesetzt. Aber auch die ganz großen Pferde werden vereinzelt auf speziellen Wunsch in der vorschulischen Förderung eingesetzt und erweitern aufgrund der großen Bewegungsimpulse gerade im Bereich Gleichgewicht und Muskeltonus ergänzende Fördermöglichkeiten.

Die Pferde werden zum großen Teil in Offenstallhaltung gehalten und/ oder haben ganzjährig tagsüber Auslaufmöglichkeiten. Die Haltung in festen Herdenverbänden hat für das Sozialverhalten der Pferde eine wichtige Bedeutung, die zum Beispiel in sehr sanfter und vorsichtiger Kontaktaufnahme zu den Kindern und Jugendlichen zum Tragen kommt. Die kontinuierliche Ausgleichs- und Korrekturarbeit der Pferde wird von uns fest eingeplant, weil sie ein wichtiger Aspekt ist, um eine hohe Qualität in der heilpädagogischen Arbeit mit dem Pferd sicher zu stellen. Aufgrund der Vielzahl an Pferden und die damit einhergehende Bandbreite an unterschiedlichen Charakteren findet jeder „ReiterIn“ einen passenden Partner.

Außerdem gibt es auf dem Hof noch weitere Tiere wie Hunde, Katzen und die Tiere, die in der Natur beobachtet werden können.

Unsere Anlage

Auf dem Gelände der alten Zeche Kaiser Friedrich befinden sich insgesamt drei Einrichtungen, die im Bereich der Kinder- und Jugendförderung tätig sind. Die Praxis für Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd steht in enger Kooperation mit dem Reit- und Fahrverein Kultur Aktiv e.V. Die Pferde und die Anlage werden gemeinsam genutzt, was Synergieeffekte im Bereich der gelebten Inklusion seit Jahrzehnten fördert. Die dritte Einrichtung ist der Erlebt was e.V., der im Bereich Sport- und Erlebnispädagogik seinen Schwerpunkt hat und auch hier ist Inklusion ein Selbstverständnis.

Die Anlage verfügt über ein Hauptgebäude in dem die Ausrüstung für die Pferde, sowie Aufenthaltsmöglichkeiten und eine barrierefreie Toilettenanlage zu finden sind.

Es stehen eine 60*20 Meter große Reithalle sowie ein 60*30 Meter großer Außenplatz zu Verfügung, um Wetter unabhängig ein zuverlässiges Angebot sicherzustellen. Weiterhin stehen 18 Hektar Außengelände zur Verfügung auf dem störungsfrei auch Förderungen in der Natur stattfinden können. Das Erleben der Jahreszeiten und die Veränderungen der Natur bieten viele Möglichkeiten, die in der Förderung mit aufgenommen werden können. Aber auch die große Reithalle, die während der Frühfördereinheiten die meiste Zeit zur alleinigen Nutzung zur Verfügung steht, bietet viel Raum für Erleben und Ausprobieren mit und in Begleitung der Pferde.

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